Geht man im Flur die dunkle Holztreppe nach oben, kommt man auf halber Ebene an den Toiletten vorbei, die sich auf dem Zwischengeschoss befinden. Oben angekommen, erreicht man weitere Räume, den “Kurfürstensaal”, die “Weinstube” sowie zwei Anrichten. Der in der Länge gezogene Kurfürstensaal wirkt durch die lange Tafel ritterlich. Da der Saal ideal für Feier eege ist, wird oft die Bestuhlung den Wünschen der Gastgeber angepasst. An den Wänden hängen alte Stiche und Zeichnungen, die an das mittelalterliche Wiesloch und dessen Minnesänger erinnern sollen. Das erhaltene Plumpsklo, in welches man durch eine Glasscheibe hineinsehen kann, ist ein weiteres Zeugnis für das Alter des Freihofs. Die nach altem Stil angefertigten Kronleuchter erzeugen eine feierliche Stimmung im Saal. Zur Weinstube gelangt man durch den Flur oder durch die Verbindungstür in der Anrichte. Auf Grund der geringen Raumhöhe und der markanten hellen Holzbalkendecke erscheint der Raum einzigartig, obwohl das Mobiliar mit dem der anderen Räume identisch ist. Die Fenster in diesem Raum fallen ins Auge, da hier keine Fenstergewände vorkommen. Das ist auf den späteren Anbau zurückzuführen.
Alle Räume bis auf den Weinkeller (unverputzt) sind weiß verputzt.
Der Weinkeller, der 1997 ausgebaut wurde , zeigt einzelne mittelalterliche Merkmale (z.B. Gewölbekeller, Wandleuchten), aber hauptsächlich edel und modern gestaltet (z.B. WC, Bar).